Das vorhandene Gebäude wurde um ca. 1900 errichtet. Im Laufe der Jahrzehnte wurde das Objekt mehrfach an- und umgebaut. Zuletzt wurde es gemischt genutzt (Hotel, Wohnungen und Gewerbe). Aufgrund des Alters war ein erheblicher Sanierungsstau vorhanden. Weiterhin war der Grundrisszuschnitt  nicht mehr zeitgemäß.

Das bestehende Keller- und Erdgeschoss, sollte bzw. musste in der vorhandenen Form erhalten bleiben. Daher durften bzw. konnten die darüber folgenden Geschosse in ihren Abmessungen nicht größer als die Sockelgeschosse hergestellt werden.

Das „Urgebäude“ zur Rathausstraße sollte generell in seiner Bausubstanz erhalten und umgebaut werden.

Da es für die bestehenden Bauteile keine prüffähigen Unterlagen gab, konnte bei der statischen Planung nur ein Soll / Ist-Vergleich geführt werden, was zur Konsequenz hatte, dass die neuen Bauteile nur mit leichten Materialien hergestellt werden konnten.

 

Unter diesem Gesichtspunkt war die Vereinbarkeit von statischer Konstruktion, Brand- und Schallschutz, sowie sonstiger Auflagen eine enorme Anforderung für alle Beteiligten.

 

Folgende Vorgaben wurden im  Zuge der Baumaßnahme umgesetzt:            

    

Energiestandard KfW 70 für das gesamte Objekt

Pelletsheizung (zentral) mit Solarunterstützung

Alle Nutzungsbereich mit Fußbodenheizung

Einsatz von Photovoltaikmodulen

Beleuchtung Innen und Außen in LED-Technik

Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

Wohnungen barrierefrei gem. DIN 18025 / 2

Einbau eines Aufzuges

 

 

AN– UND UMBAU „HAUS BÜRGERGESELLSCHAFT“ IN WISSEN

                 STARTSEITE

                 LEISTUNGEN

                 PROJEKTE

                 PROFIL